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On parle du Château de Planquery 

Das deutsche TV hat bei uns gefilmt
Das deutsche TV hat bei uns gefilmt

À l’été 2025, le WDR (TV allemande) a fait étape chez nous dans le cadre de sa « BusTour ». Nous avons passé une journée formidable en compagnie de Christian Dassel et de son équipe – c’était vraiment exceptionnel. Un grand merci à eux !

Vous pouvez découvrir le résultat ici : Bustour

Mein Frankreich, ein bekannter und prämierter deutscher Reiseblog hat über das Château berichtet

En juillet 2024, la journaliste et blogueuse allemande Hilke Maunder a séjourné au château et lui a consacré un article.

Das deutsche TV hat bei uns gefilmt

En 2022, la WDR a également réalisé ici des prises de vue pour son documentaire consacré à la Normandie.

Die Zeitung La Renaissance Le Bessin hat über das Chateau einen Artikel geschrieben

Le journal local "La Renaissance" nous présente comme les nouveaux propriétaires du Château de Planquery en 2021

Die Zeitung La Renaissance Le Bessin hat über das Chateau einen Artikel geschrieben

En mars 2024, le journal local « La Renaissance » rendra compte de notre ouverture.

LIVRE D'OR

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Fast nichts passiert in Planquery. Cover unseres neuen Busches

Un livre inspiré du Château

 

NOUVEAU

 

Fast nichts passiert in Planquery
Histoires d’hôtes et de fantômes

 

Un château normand raconte.

Des hôtes qui arrivent et repartent.
Des chiens qui organisent le quotidien.
Des fantômes qui interviennent rarement — mais pas jamais.

 

Rien n’est vraiment expliqué.
Rien n’est vraiment résolu.
Presque tout est simplement observé.

 

En 2026, Astrid Kaiser a publié ce recueil d’histoires inspirées par la vie au

Château de Planquery.

 

Le livre est actuellement disponible uniquement en allemand.

 

Les extraits présentés ci-dessous sont reproduits dans leur version originale.

 

Disponible au château.

ISBN : 978-3-565364-52-7

Ein Abend in Planquery

Gegen Abend verändert sich das Haus.
Nicht plötzlich, nicht dramatisch – eher so, als würde es einen anderen Atem annehmen.

Tagsüber ist das Château offen, hell, voller Bewegung. Türen gehen auf und zu, Schritte auf den alten Böden, Stimmen im Garten. Irgendwo klappert Geschirr, irgendwo wird gelacht, manchmal ruft jemand nach einem Hund, der längst beschlossen hat, dass genau jetzt nicht der richtige Moment zum Kommen ist.

Aber am frühen Abend, wenn das Licht weicher wird und die Schatten länger, beginnt Planquery leiser zu werden.

Die Gäste sind angekommen. Koffer stehen in den Zimmern, Schuhe liegen irgendwo, wo sie später nicht mehr gesucht werden. Manche sitzen noch draußen, andere haben sich schon in ihre Türme zurückgezogen.

 

Der Garten atmet aus. Selbst die Vögel scheinen sich neu zu sortieren.

Dann gibt es diesen Moment – schwer zu benennen, aber immer da –, in dem das Haus sich sammelt.

Die Dielen knacken ein wenig anders als tagsüber. Nicht lauter, eher entschlossener. Als müssten sie noch einmal kurz daran erinnern, dass sie hier schon sehr lange liegen und genau wissen, was sie tun. Ein Fenster schließt sich irgendwo, obwohl niemand bewusst danach gegriffen hat.

Im Salon steht das Licht noch nicht ganz fest. Es ist diese Übergangszeit, in der  eingeschaltet werden, obwohl draußen noch Resthelligkeit ist. Das warme Licht vermischt sich mit dem kühlen Blau des Abends, und für einen Moment sieht alles ein wenig unwirklich aus, wie in einem alten Film.

Die Hunde haben längst entschieden, wo sie sein möchten. Einer liegt ausgestreckt an einem Ort, an dem man ihn garantiert übersehen wird, ein anderer hat sich so positioniert, dass er alles im Blick hat, ohne den Kopf heben zu müssen. Der dritte wirkt, als sei er zufällig hier – was bei ihm grundsätzlich nie der Fall ist.

Wer zum ersten Mal hier ist, bemerkt vielleicht nicht sofort, dass Planquery abends anders ist. Aber irgendetwas fühlt sich verändert an. Gespräche werden langsamer. Schritte vorsichtiger. Man setzt sich ein bisschen bewusster hin.

Planquery ist kein Haus, das Geschichten erzählt, wenn man danach fragt. Es erzählt sie nur dann, wenn man bereit ist zuzuhören.

 

Am nächsten Morgen spricht kaum jemand darüber. Aber beim Frühstück gibt es diesen Blick. Dieses kurze Zögern, bevor jemand sagt:


„Es ist ein besonderes Haus.“

Wenn Sie neugierig geworden sind: Weitere Geschichten aus Planquery finden Sie in unserem Buch, das bei uns im Haus oder im Buchhandel erhältlich ist.

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© 2024 Astrid Kaiser

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